Schütze
23. November bis 21. Dezember

Horoskop Schütze und Skorpion

Der Meister und sein Schüler

Diese beiden finden sich über den Geist, was den Körper angeht, wohl eher über gutes Essen als über brennende Leidenschaft.

Da der Skorpion selbst ein großer Hinterfrager des Lebens, des Universums und des Seins an sich ist, ist er vom philosophischen Schützen und dessen Weitblick erst einmal begeistert. Der Schütze ist vom Interesse des Skorpions geblendet und läuft in seinem Fabulieren über die Weltgegebenheiten zur Höchstform auf.

Beide erkennen nicht, dass ihre Gedankenstränge in höchst unterschiedlichen Richtungen verlaufen: Denn so tief, wie der Skorpion es fordert, will der Schütze sich nicht einlassen. Er ist ständig mit fröhlichem Optimismus unterwegs und will hinaus in die Welt, um noch mehr Anregungen zum Nachdenken zu erfahren. Der Skorpion will den Schützen für sich allein und festgeklammert in seine Höhle ziehen, um mit ihm alleine die tiefgründigen Erkenntnisse zu teilen. Damit schnürt er dem Schützen die Luft zum Atmen - und damit sein Leben - ab.

Wenn diese Beziehung Bestand haben soll und der Schütze sein Leben nicht freiwillig als Sklave fristen will, ist der Skorpion aufgefordert, endlich Toleranz zu lernen. Damit muss er den Schützen als Lehrmeister akzeptieren. Im Gegensatz zum Skorpion wird sich der Schütze nicht als Herrscher aufspielen, sondern seinen Schüler hegen und pflegen. Als Dank erschafft der Schütze dem Skorpion noch zusätzlich ein stabiles Heim, oft mit gesicherter finanzieller Grundlage.

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