Waage
24. September bis 23. Oktober

Horoskop Waage und Widder

The beauty and the beast

Ab und zu wird der Widder einen Blick auf die Waage riskieren: Um hier allerdings Beständigkeit zu erreichen, sollten die Planeten der Geburtshoroskope günstig gestellt sein. Denn Rustikales trifft auf etepetete - und beiden kann der andere nach Ende der Flitterwochen ganz schön auf den Wecker gehen.

Fasziniert von der Liebenswürdigkeit und dem Charme der Waage, lässt sich der Widder dazu hinreißen, sich unbedingt mit dieser Kriegsbeute schmücken zu wollen. Sie macht es ihm nicht einfach, flirtet zwar, aber lässt sich doch nicht richtig hernieder, um an seiner Seite zu verweilen, NEIN, sie schenkt anderen auch noch ihre Aufmerksamkeit. Das alles treibt den Widder fast zum Wahnsinn: Er MUSS diese Waage einfach haben, koste es, was es wolle!

Die Waage schaut dem Widder und seinem Kampf um ihre Gunst amüsiert zu. So viel Beharrlichkeit sollte dann doch belohnt werden und so gibt sie nach, in dem Glauben, es wäre auch zukünftig ein Leichtes, den Widder um den Finger zu wickeln und nach ihrem Willen zu formen.

Doch der Widder hat sein Prunkstück jetzt zu Hause. Danke, das genügt - endlich muss er sich nicht mehr anstrengen. Und die Waage verzweifelt, da sich ihr Prinz letztendlich nur als Frosch entpuppt, egal, wie oft sie ihn da noch küssen mag! Letztendlich wird ihr auch die Lust daran vergehen und sie begibt sich aufs Parkett, um ihren Himmelsstern Venus wieder zum Leuchten zu bringen.

Der Widder sieht's mit Missfallen und Eifersucht, und nachdem ihm diplomatische Ränkespiele fremd sind, wird er durch sein Verhalten die Waage erst recht vertreiben, anstatt sie zu halten.

"Leben und leben lassen", sollte man in dieser Beziehung jeden Morgen wieder vor sich hinmurmeln: Haben beide die Größe, dem anderen seinen Freiraum zu lassen und den ein oder anderen Kompromiss einzugehen, kann sich der Gesellschaft ein außerordentliches Paar präsentieren, das von anderen durchaus beneidet werden kann!

1 von 5 Sterne

© 2004-2021 Funsurfen, Thomas Hansen