Stier
21. April bis 20. Mai

Horoskop Stier und Skorpion

Liebe, Frust und Leidenschaft

Skorpione sind - entgegen der landläufigen astrologischen Meinung - öfters in einer Verbindung mit dem Stier anzutreffen, als man glaubt. Was einen schon wundern macht, da sich diese Zeichen in Opposition befinden. Wieso sollte sich ausgerechnet der gemütliche Stier an dem Thema "Gegensätze ziehen sich an" versuchen und letztendlich aufreiben?

So ganz abwegig ist das aber nicht: Der Skorpion zieht den Stier in seinen Strudel der unterirdischen Leidenschaft, was der Stier fälschlicherweise für die Erfüllung seines Romantiktraumes hält. Der plutonische Vulkan des Skorpions macht dem Stier auch anderweitig genügend Feuer unter dem Hintern, sodass dieser doch erstaunlicherweise in die Gänge kommt, und den Alltag wesentlich beweglicher meistert.

Für den Stier scheint das alles von Vorteil - was hat denn nun der Skorpion davon? Er hält die Fäden in der Hand, und das ist schon mal ganz wichtig. Der Stier verschafft ihm Stabilität und Sicherheit. Die setzt der Skorpion zwar immer wieder aufs Spiel, weil er schlicht und einfach im Sinne von Zerstörung und Neuaufbau nicht anders kann, aber letztendlich bietet der Stier ihm ein stabiles Lebensgerüst, an dem sich die Seele des Skorpions nach Belieben rumhangeln kann.

Treibt der Skorpion seine Spielchen zu weit und hat er den Stier einmal zu oft an der Nase herumgeführt, wird's böse: Während skorpionmäßig beim Widder der offene "Schlag-"abtausch erfolgt, beim Zwilling Worte wie Messer in den Rücken gestoßen werden, wird in der Verbindung mit dem Stier die Rechtsanwaltskanzlei auf Jahre beschäftigt.

Beide Zeichen können unglaublich stur sein, sodass sich Versöhnungen immer schwierig gestalten und wenn, dann eigentlich der Stier meistens auch noch mit unbegründet schlechtem Gewissen nachgibt. Beide Partner können sich viel Kummer ersparen, wenn Sie trotz der ersten blinden Verliebtheit noch so viel Verstand übrig haben, um einen Ehevertrag oder Ähnliches aufzusetzen!

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© 2004-2021 Funsurfen, Thomas Hansen